"2008 – Österreich am Ball" war eine Initiative mit Unterstützung der Österreichischen Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem ÖFB und der Zielsetzung, das öffentliche Bewusstsein über die Bedeutung der Fußball-Europameisterschaft 2008 zu fördern, und dafür entsprechende Maßnahmen und Projekte zu entwickeln.
Am 2. März 2006 wurde der Verein "2008 – Österreich am Ball" gegründet, der unter der Patronanz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer stand. Im Juni und Juli 2006 wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland in beeindruckender Weise deutlich, welche Bedeutung der Fußballsport für die Stimmung in einem Land hat. Das WM-Finale am 9. Juli wurde für einen ersten öffentlichen Auftritt von "2008 – Österreich am Ball" genutzt. Präsidentin Dr. Susanne Riess-Passer und die Vizepräsidenten Beppo Mauhart und Dr. Karl Stoss versammelten Meinungsbildner zu einem Auftaktevent im Wiener Rathaus, um mit ihnen einen Ausblick auf die Fußball-Europameisterschaft 2008 zu werfen.
Die operative Tätigkeit wurde mit der Verpflichtung von Heinz Palme als Geschäftsführer bzw. dem Vertragsverhältnis mit Heinz Palme Management am 1. Oktober 2006 aufgenommen. In weiterer Folge wurden Strategien und Planungen entwickelt.
Auf Grundlage der im Jahr 2006 festgelegten Zielsetzungen erfolgte die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Umsetzung und Erfüllung des Vereinszweckes. Dieser Maßnahmenkatalog wurde am 10. November 2006 vom Vorstand des Vereins beschlossen und am 4. Dezember 2006 den Medien sowie interessierten und potenziellen Wirtschaftspartnern präsentiert.
Zu diesen Projekten erfolgte auf Ersuchen des Bundeskanzleramts auch die Konzeption, Umsetzung und Koordination von insgesamt 39 „Sonderprojekte Bund“, die in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka am 23. Oktober 2007 von Dr. Susanne Riess-Passer, Beppo Mauhart und Heinz Palme präsentiert wurden.
Marketing & PR:
Großevents:
Servicemaßnahmen:
Jugend/Schüler:
Sport:
Kunst & Kultur:
Sonstige Projekte:
Sonstige Aktivitäten:
Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stand die Entwicklung einer Kommunikationsplattform für eine große Gemeinschaft(„Community“), an der alle Interessierten über das Internet am Geschehen von „2008 – Österreich am Ball“ teilhaben konnten.fussballverbindet.at lieferte der Community alle wichtigen Informationen rund um die EURO 2008. Darüber hinaus konnten sich die – am Ende insgesamt 140.000 – Community-Mitglieder an zahlreichen Aktivitäten beteiligen und mittels bargeldlosen Bonuspunktesystems exklusive Angebote nutzen.Wesentlich war auch, mit dieser Plattform über Newsletter gezielt Informationen an die Mitglieder richten zu können, und so verstärktes Bewusstsein fürdie UEFA EURO 2008™ zu entwickeln.
Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen wurden mobilisiert, um als „Botschafter der Leidenschaft“ quer durch die Bevölkerung Bewusstsein für die UEFA EURO 2008™ zu schaffen. Und die „Botschafter der Leidenschaft“ waren mit besonderem Einsatz unterwegs. Rund 70 Prominente aus allen Gesellschaftsbereichen fungierten als Vorbilder und Aushängeschilder, um die Zielsetzung medial zu transportieren. Nach dem Erreichen der 2008 „Botschafter der Leidenschaft“ fand das Projekt in Form eines Empfangs bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer am 2. Juni 2008 einen inhaltlichen und emotionalen Höhepunkt und erfuhr bis zuletzt hohe öffentliche Akzeptanz und Präsenz.
Von 2. Juni bis 29. September 2007 tourte die EURO-Roadshow mit einem Informations- und Unterhaltungsprogramm zur UEFA EURO 2008™ durch ganz Österreich. Die Module der EURO-Roadshow (Trainingsarea für Kinder, Foto-Corner, Kickpoint, Soccerground, Wuzeltische, Karaoke-Studio, "2008 – Österreich am Ball"-Bühne sowie „Kabine der Leidenschaft") verwandelten das Gelände der Stationen in eine Erlebniswelt zum Thema UEFA EURO 2008™. Mit 14 Fahrzeugen wurden die elf Stationen der EURO-Roadshow in ganz Österreich bereist, die EURO-Roadshow legte so insgesamt 120.000 Kilometer zurück – das entspricht drei Weltumrundungen (Erdumfang: ca. 40.075 Kilometer). Auf diesem Weg konnten 877.000 Menschen erreicht und über die UEFA EURO 2008™ informiert werden.
„Information – Motivation – Emotion“ waren die Schlagworte der „Jetzt geht’s los!“-Events in ganz Österreich, die von März bis Dezember 2007 in allen Bundesländern organisiert wurden. Bei hochkarätigen Veranstaltungen mit Top-Gästen aus dem In- und Ausland und Multiplikatoren aus Sport, Politik, Wirtschaft, Medien sowie Kunst und Kultur wurde über die UEFA EURO 2008™ informiert, diskutiert und Ideen ausgetauscht. „2008 – Österreich am Ball“ durfte bei den neun Events in den Bundesländern durchschnittlich 250 Gäste pro Abend begrüßen, insgesamt also ca. 2.500 Personen als Meinungsbildner gewinnen.
Elf Wochen tourte "KICK & SUN - die Fußball Bädertour" im Sommer 2007 mit einem Informationsprogramm zur UEFA EURO 2008™ durch Österreich und erfreute sich großer Beliebtheit. Die kostenlosen Fußballturniere für Mädchen und Burschen wurden auf Rasen-Kleinfeldern in den Bädern ausgetragen, eine Mannschaft bestand aus fünf Spielern (drei Feldspieler, ein Tormann, ein Wechselspieler). 344 Teams (213 Kinder- und 131 Erwachsenenteams) nahmen insgesamt an den 26 Stationen quer durch Österreich teil. Neben dem Fußballturnier sorgten Tischfußballtische, Torschusswand, Relax-Zone und Slalom-Parcours für ein spannendes Freizeiterlebnis. Insgesamt erlebten ca. 10.000 Personen in Österreichs Bädern diesen Mix aus Sport, Information und Unterhaltung.
Ganz nach dem Motto "Fußball verbindet" wurde eine Brücke zwischen Fußball und Kultur geschlagen. Mit einem umfangreichen Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA EURO 2008™ gab es auch abseits des Fußballgeschehens in ganz Österreich, insbesondere in den Host Cities (mit eigenen Kunstzonen während der EURO-Endrunde), abwechslungsreiche Events. Ein Auszug: Das Literaturfest mit Literaten-EURO (6. – 21. Mai), die Fußballoper „Playing away“, „Eleven Minutes“ – die Fußballkurzfilmrolle oder die Modenschau „11 Meter Mode“ gemeinsam mit dem EURO-Partner Schweiz. Die Zielsetzung, Kunst und Kultur als begleitendes Element zum Sport zu platzieren, konnte mit diesen Maßnahmen zufrieden stellend erreicht werden.
Von 4. April bis 6. Juli 2008 war im Künstlerhaus Wien in der interaktiven Ausstellung „herz:rasen“ Zittern, Schwitzen und Jubeln angesagt. Auf insgesamt 2.000 m² thematisierte die in Kooperation mit dem „Technischen Museum Wien“ inszenierte Ausstellung das „Phänomen Fußball“ – mit Fokus auf den europäischen Fußball. Sie erzählte von Spielern und Fans, Helden und Szenen, von den Orten des Geschehens, von Techniken – sowohl auf dem Spielfeld, im Training als auch bei der medialen Inszenierung – und nicht zuletzt von der Wandlung des Fußballs zum popkulturellen Phänomen. Zwischen Artefakten des Spielbetriebs und Fetischen der Wohnzimmer wurde der Fußball über die Bild- und Filmdokumente der historischen und zeitgenössischen Medien erfasst.Die interaktive Gestaltung der Fußballausstellung ließ die Herzen schneller schlagen und war nicht nur für Fußballfans, sondern vor allem auch für Jugendliche und Familien dazu da, die Welt des Fußballs in besonderen Darstellungen zu erleben. Das enorme Medieninteresse (TV-Teams aus zahlreichen Ländern berichteten über „herz:rasen“; rund 614 Medienberichte - mehr als 390 Printmedienberichte und 224 Berichte in elektronischen Medien - konnten registriert werden) und die fast ausschließlich positive Berichterstattung über die hohe Qualität der Ausstellung hat national und international Echo hervorgerufen. Circa 25.000 Besucher konnten sich in der Ausstellung vor Ort davon überzeugen.
Die Imagekampagne unter dem Motto "Jetzt ist Österreich am Ball" sollte verstärken, dass die UEFA EURO 2008™ ein für Österreichs Veranstaltungsgeschichte einzigartiges Ereignis darstellt, das weit über sportliche Belange hinaus geht und alle Gesellschaftsschichten betrifft. Die Kampagne stellte nicht die Emotionalität des Sportes in den Mittelpunkt, sondern informierte über jene Vorteile, die ein derart einmaliges Ereignis für Österreich und jeden Einzelnen mit sich bringt. Damit verlagerte sich das Thema weg von der rein sportlichen Betrachtung und erfuhr eine positive Aufladung, auch bei jenen, die sich anfangs nicht für die Europameisterschaft begeistern konnten. Die Imagekampagne wurde am 14. September 2007 öffentlich präsentiert und von 16. September bis Ende Dezember 2007 in Print (vorwiegend Magazine, 36 Stammtitel) und TV (rund 60x ORF, rund 400x Private) umgesetzt und fand bis Ende Mai 2008 in der Kronen Zeitung ihre Fortsetzung (gesamt 52 halbseitige Inserate).
Die klassische Öffentlichkeitsarbeit (Media Infos, Pressekonferenzen, Vorträge, Film- und Fototermine, Inseratschaltungen etc.), kombiniert mit dem Einsatz von Sonderwerbeformen (below-the-line – z.B. Flugzeugbranding, Lottokugeln im Fußballdesign etc.), ergab einen Kommunikationsmix mit breiter Öffentlichkeitswirksamkeit.
Die produzierten Streuartikel dienten dazu, der Bevölkerung die UEFA EURO 2008™ sichtbar und greifbar nachhaltig näher zu bringen. Bei einigen Projekten war dieses Sichtbarmachen der UEFA EURO 2008™ nur durch die Verteilung von Streuartikeln möglich. Es wurde mit rund 480.000 Streuartikeln kalkuliert.
Das international bekannte Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ mit Superstars wie Elina Garanca wurde weltweit übertragen. Die Dekoration und die künstlerische Gestaltung haben auf die EURO Bezug genommen, „2008 – Österreich am Ball“ war als Presenting-Partner prominent vertreten. Das Weihnachtsprogramm wurde durch Aktionen bei Weihnachtsmärkten abgerundet. Ein „Heimspiel“ gab es für „2008 – Österreich am Ball“ und tausende Besucher beim beliebten Weihnachtsmarkt am Spittelberg, wo über einen Zeitraum von sechs Wochen eine eigener Info-Stand bespielt wurde, um die EURO zu bewerben.
Im Auftrag des ORF produzierten Georg Riha und sein Team von Brains&Pictures den Pausenfilm für das Neujahrskonzert 2008, und stellten dabei den Fußball und somit die bevorstehende Europameisterschaft in den Mittelpunkt. Am 6. Jänner 2008 lief ergänzend dazu auch das „Making Of“ im ORF. Höhepunkt der Filmproduktion war die „Reise des Balls“ durch besondere Regionen und Schauplätze. Unter anderem gab es einen „Ball-Flug“ des Skisprung-Weltmeisters Thomas Morgenstern von der Innsbrucker Bergisel-Schanze zu sehen.
Österreich suchte den Superfan. Der ORF setzte mit Partnern (Sporthilfe, Billa, Bank Austria, ÖBB, JVC und „2008 – Österreich am Ball“) die Fanaktion zur EURO um. Die Community fussballverbindet.at wurde stark eingebunden. Schon der Startschuss beim Vienna Sports Festival 2007 mit dem Star-Schiedsrichter und Superfan-Schirmherr Pierluigi Collina setzte ein mediales Highlight. Der Abschluss der Aktion mit der Live-Präsentation des „Superfans“ erfolgte im Rahmen der ORF-Serie „Das Match“.
Mit der Aktion "2008 – GANZ Österreich am Ball" wurde die EURO schon Wochen vor der EM-Endrunde nicht nur in den Host Cities Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt, sondern im ganzen Land sichtbar gemacht. Ortsschilder mit der Aufschrift "Wir sind am Ball", EURO-Beflaggungen vor Gemeindeämtern und auf öffentlichen kommunalen Plätzen waren Vorboten der Freude der Österreicher über die UEFA EURO 2008™. Insgesamt meldeten sich 1.500 von 2.357 Gemeinden (d.h. 63,64 Prozent aller Gemeinden waren „am Ball“) für die Aktion an. 235.722 Fahnen, Ortstafeln, T-Shirts und Wunscharmbänder machten sichtbar, dass Österreich von A(bsam) bis Z(wölfaxing) am Ball ist. So wurde nicht nur die unmittelbare Wirkung des Turniers für Österreich genutzt, sondern auch ein positiver Erinnerungswert erzielt.
Der Opernball 2008 wurde ebenfalls zur medialen Plattform, um die Europameisterschaft zu bewerben. Bereits die Balleröffnung überraschte die Operngäste und die hunderttausenden TV-Zuseher mit einem Fußball-Ballett. Seitens Bundeskanzleramt und „2008 – Österreich am Ball“ wurden Topstars aus den Teilnehmerländern eingeladen. Darunter waren klingende Namen wie Franz Beckenbauer, Otto Rehhagel, Hansi Müller, Stéphane Chapuisat oder Nadia Comaneci. Dazu gab es begleitende PR-Maßnahmen (z.B. Einbindung in die Pressekonferenz zur Präsentation des Opernballs etc.) mit hoher Öffentlichkeitswirkung.
Der große Eröffnungsevent der U-Bahn Station beim Ernst-Happel-Stadion wurde als Werbeplattform genutzt. Der Veranstalter „Wiener Linien“ integrierte „2008 – Österreich am Ball“ in die gesamte Werbelinie und bot die Möglichkeit, direkt bei der Station Praterstadion werblich vertreten zu sein. Tausende Menschen nutzten die Gelegenheit und informierten sich über die UEFA EURO 2008™, die letztlich auslösendes Element war, die U2-Verlängerung in der kurzen Zeitdauer fertig zu stellen.
Eine Kampagne in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich, die sämtliche Service-Betriebe Österreichs und die Mitarbeiter der relevanten Sparten einband. Die zwei Säulen der Kampagne waren ein Servicehandbuch und Inseratschaltungen in Printmedien. Österreich bereitete sich so als Gastgeberland auf seine EURO-Gäste vor. Grundlage war die bereits durch „2008 – Österreich am Ball“ beauftragte und laufende Imagekampagne „Jetzt ist Österreich am Ball“ in TV und Print. Über die Community-Plattform fussballverbindet.at wurden „Botschafter der Gastfreundschaft“ registriert – so konnte jeder interaktiv an der Kampagne mitwirken.
Mit dem EURO-Workshop in der Finalstadt Wien erfolgte am 27. März 2008 eine letzte große Standortbestimmung vor der UEFA EURO 2008™ in Österreich und der Schweiz. Die Hauptbeteiligten an der Organisation nutzten die Gelegenheit, wichtige Informationen zu vermitteln. Diskussion und Dialog wurde noch einmal ermöglicht, bevor der Ball rollte.
Viele der Fußballbegeisterten können sich lediglich in ihrer Landessprache verständigen. An den Volkshochschulen werden über 60 Sprachen unterrichtet. Alle Sprachkursteilnehmer mit Sprachkenntnissen ab Level A1+ (Grundsätzliche kommunikative Fähigkeiten wie „einfache Auskünfte“ erteilen) erhielten an den Volkshochschulen direkt von ihrem Kursleiter Sprach-Buttons zum Anstecken. Diese waren so gestaltet, dass die Sprache, in der die Person Auskunft geben konnte, für den Betrachter deutlich erkennbar war. Auf dem Friendship-Button war „Frag mich!“ bzw. ein in der jeweiligen Sprache adäquates Äquivalent, also in Englisch zum Beispiel: „Can I help you?“ geschrieben.
Schon bei ihrer Ankunft in Österreich wurden die Gäste mittels SMS-Info auf die Möglichkeiten von offiziellen Helplines des Bundeskanzleramtes hingewiesen. Zusätzlich wurde durch die Anbringung von Postern in den Host Cities, insbesondere in den Fanzonen, auf die Hotline verwiesen. Die Hotline-Nummer 01/ 90 500 20 führte zu einem Call Center, indem alle sachdienlichen Informationen erteilt wurden. Positive Rückmeldungen vonseiten vieler Gäste und selbst von Regierungsvertretern aus dem Ausland konnten registriert werden.
Eine wichtige Zielgruppe im Rahmen der medialen Betreuung für die UEFA EURO 2008™ waren alle Medienvertreter, die nicht vom Veranstalter UEFA für deren spezifische Turnier-Medienzentren akkreditiert wurden. Nachdem die UEFA nur Sport-Journalisten akkreditiert, bedurfte es einer umfassenden Serviceleistung für andere Medien, die neben Turnier-Information unter anderen auch technischen Einrichtungen (Arbeitsstationen, Kopiergeräte etc.) und Verpflegung beinhaltete.Mehr als 2.000 Medienvertreter nutzten insgesamt das Serviceangebot (z.B. tägliches Briefing mit EURO-Koordinator Heinz Palme, einem Vertreter des Bundesministerium für Inneres, einem Vertreter der Stadt Wien und Vertretern diverser Service-Institutionen); im Host City Media Center Wien waren durchschnittlich 150 Personen täglich anwesend.
Ein umfangreicher Abschlussbericht – in gedruckter und elektronischer Form – bildete im Oktober 2008 den Schwerpunkt, um die EURO 2008 nachhaltig aufzuarbeiten, sämtliche Aufgaben- und Organisationsbereiche und ihre Entwicklung abzubilden und zu dokumentieren. Weiters wurde im Zuge einer Festveranstaltung den hunderten EURO-Mitarbeitern und Förderern gedankt. Zur Veranstaltung lud Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer am 19. September 2008 in die Redoutensäle der Wiener Hofburg.
Im offiziellen Schulprojekt zur UEFA EURO 2008™ wurden Schülerinnen und Schüler Österreichs, Liechtensteins und der Schweiz zu Botschaftern der insgesamt 53 UEFA-Länder und kickten in Fußballturnieren nach einer besonderen Fair-Play-Methode. Koordiniert wurde EUROSCHOOLS 2008 von FairPlay-vidc, der Swiss Academy for Development und streetfootballworld. Zu den Projektförderern gehörten neben der UEFA die Bundesregierungen von Österreich (Umsetzung des Projekts von "2008 – Österreich am Ball") und der Schweiz, der Österreichische Fußball-Bund sowie der Liechtensteiner Fußballverband.
Österreichs Schulen der 10- bis 14-Jährigen stimmten sich im Schuljahr 2007/08 in Kulturprojekten auf die Europameisterschaft ein. Zentraler Ausgangspunkt der inhaltlichen Beschäftigung und künstlerischen Umsetzung waren Aspekte des Fußballsports, wie etwa Fair Play, Teamgeist, gegenseitiger Respekt (auch für die Leistung der anderen), das „Verlieren oder Gewinnen lernen“ und „Fußball verbindet“ (Menschen verschiedenster Kulturen). Insgesamt 132 lang- wie auch kurzfristige Kulturprojekte ermöglichten den teilnehmenden Jugendlichen im zeitlichen Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft, sich mit den im Fußballspielen immanenten Werten sowie den gesellschaftlichen Zusammenhängen der damit verbundenen Fußballkultur auseinander zu setzen. So waren die insgesamt 122 KICK KULTUR-Dialoge in ganz Österreich ausgebucht, am Ansichtskartenwettbewerb beteiligten sich knapp 350 Schüler.
Österreichweit wurden die größten Schulbälle genutzt, um die Zielgruppe der Schüler auch in ihrer Freizeit anzusprechen. Die Bälle fanden von Jänner bis Mai 2008 statt und erreichten insgesamt über 30.000 Schüler.
Um die Auftritte bei der Zielgruppe der Jugendlichen und Schüler zu ergänzen, war man bei Österreichs größtem Clubbing 2008 präsent. Am 4. April 2008 trat der mehrfach prämierte DJ David Guetta in der Pyramide Vösendorf zu seinem Österreich-Konzert an. Knapp 8.000 partyhungrige junge Menschen waren dabei, und „2008 – Österreich am Ball“ konnte mit der Präsenz und diversen Aktionen einen weiteren Baustein zur Vorfreude auf die Europameisterschaft legen.
Täglich eine Stunde Unterricht, und das auf einem Fahrrad und durch eine ganze Schulklasse. Bei diesem Projekt handelte es sich um regulären Unterricht mit der Besonderheit, dass die Schüler nach einem Rotationsschema eine Stunde am Tag auf einem Fahrradergometer sitzend dem Unterrichtsgeschehen folgten. Der tägliche Sportunterricht war somit gesichert. Dieses Projekt sollte im Rahmen der EURO 2008 eine besondere Wirkung erzielen. Das GRG 21, Ödenburger Straße, 1210 Wien, praktizierte dieses Projekt mit Unterstützung von „2008 – Österreich am Ball“.
Das Vienna Sports Festival 2007 stand im Fokus der UEFA EURO 2008™. Stargast war Schiedsrichterlegende Pierluigi Collina. „2008 – Österreich am Ball“ bespielte eine ganze Halle mit Elementen der EURO-Roadshow, einem Informations- und Unterhaltungsprogramm zur Europameisterschaft, das mit der Übertragung der Endrundenauslosung am 2. Dezember 2007 in Luzern einen optimalen Höhepunkt fand. Tausende Menschen, vor allem Jugendliche, nutzten dieses Angebot und stimmten sich so mit Begeisterung auf die UEFA EURO 2008™ ein.
Der Tourbus des österreichischen Skisprung-Nationalteams, ein einzigartiger Nightliner, stellte allerorts einen Blickfang dar; schon berühmte Rockbands tourten mit dem Nightliner durch Europa. In der Saison 2007/08 ging der Bus des Skisprung-Nationalteams im „2008 – Österreich am Ball“-Design on Tour. Nicht nur eine besondere PR-Idee war damit verbunden, sondern auch ein Baustein für die professionelle Wettkampf-Vorbereitung einer der erfolgreichsten Mannschaften Österreichs. Der Cheftrainer Alexander Pointner und die Top-Springer, angeführt von Fußballfan Thomas Morgenstern, bewiesen sich als leidenschaftliche Unterstützer der UEFA EURO 2008™.
Ballsport trifft Skisport – EURO-Werbung bei den traditionsreichen Ski-Rennen in Kitzbühel (mit bilateralen Gesprächen auf Regierungsebene mit der Schweiz) und Schladming (mit einer PR-Aktion „EURO 2008 unterstützt Ski-WM 2013“) in enger Kooperation mit dem Österreichischen Skiverband und den Skiclubs der Veranstaltungsorte. Zusätzlich wurde ein Promi-Skirennen auf dem Semmering für eine PR-Maßnahme genutzt.
Der Vienna City Marathon feierte 2008 sein 25-Jahre-Jubiläum. Auch bei dieser Großveranstaltung war „2008 – Österreich am Ball“ mit dabei. Im Zieleinlauf am Heldenplatz wurde ein Rasen-Spielfeld (100 x 13 m) verlegt (am Tag vor dem Marathon gab es hier ein Prominentenfußballspiel). Auf dem Heldenplatz wurden zudem der „Riesenball“ mit zehn Meter Durchmesser und eine Torschusswand platziert; entlang der Strecke sah man fussballverbindet.at-Banden. Bei den Läufen unterstützte „2008 – Österreich am Ball“ in Kooperation mit Coca-Cola vor allem die Kids Challenge und den Junior Marathon.
Was bedeutet es Fußballprofi zu sein? Im Vorfeld zur UEFA EURO 2008™ durften die Jugendlichen im Osten unseres Landes erleben, wie es sich als Fußballprofi lebt. Allen U14-Mannschaften des Burgenlandes, erweitert um einen Kreis aus eingeladenen Mannschaften der restlichen Bundesländer, wurde die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit Gastmannschaften aus der Slowakei und Ungarn, den ersten „Youth Cup“ zu spielen. Hunderte Jugendliche kamen so in den Genuss einer professionellen Veranstaltung im Vorfeld der UEFA EURO 2008™ und waren mit „Österreich am Ball“.
2 Länder + 8 Stadien = 1 Weg. Vier Schiedsrichter aus Österreich und der Schweiz bereisten mit Fahrrädern die acht EURO-Stadien. Der herzliche Empfang der Radfahrer in den EM-Städten bewies einen Monat vor der UEFA EURO 2008™ die enorm positive Stimmung, die sich vor dem Turnier breit gemacht hatte. Die Schiedsrichter als zentrales Element des Fußballs rückten somit bei dieser Aktion in den medialen Vordergrund, zahlreiche Medienberichte sind sowohl in der Schweiz, Liechtenstein als auch in Österreich erschienen.
Als PR-Maßnahme erfolgte am 5. Februar 2008 im steirischen Birkfeld ein Weltrekordversuch mit der „1. Fanmeile Österreichs zur EURO“. Mehr als 3.000 Menschen haben an der Veranstaltung teilgenommen und durch ihr Mitwirken tatsächlich den Eintrag ins „Buch der Rekorde“ geschafft. Umzüge zum Thema UEFA EURO 2008™ animierten viele Gemeinden zur kreativen Mitgestaltung.„2008 – Österreich am Ball“ war mit prominenten Jurymitgliedern sowie vielen Deko-Elementen präsent.
Mit 1.840 Teilnehmern aus 31 Ländern (u.a. Österreich – aus allen Bundesländern, Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Ungarn, Slowenien, Schweiz, Neuseeland, USA, Mexiko, Kanada, Kolumbien) inszenierte der New Yorker Künstler Spencer Tunick am 11. Mai 2008 im Wiener Ernst-Happel-Stadion eine seiner weltberühmten Körperinstallationen. 80 Medienvertreter (darunter sechs Nachrichtenagenturen) aus acht Ländern berichteten über das Kunstprojekt zur UEFA EURO 2008™. Die Fotoaufnahmen wurden von 23. Juni bis 30. Juli 2008 in der Ausstellung "Spencer Tunick. The Beautiful Game" am Kunsthalle Wien public space karlsplatz präsentiert. Weltweite Berichterstattung bestätigte die Besonderheit dieser Aktion.
Am 29. Juni wurde im Ernst-Happel-Stadion Spanien als Sieger der UEFA EURO 2008™ ermittelt. Als bleibende Erinnerung für den Finalsieg in Wien erhält das Siegerland von der Bundesrepublik Österreich eine von der Schweizer Künstlerin Sylvie Fleury in Zusammenarbeit mit Swarovski entworfene Trophäe. Die Trophäe wiegt 7,3 Tonnen, hat eine Höhe von 5,11 Meter und besteht aus 11.000 Stück verarbeiteten Swarovski-Kristallen. Während der Europameisterschaft war die Trophäe am Karlsplatz Kunsthalle Wien public space zu bestaunen. Die Übergabe an das Siegerland Spanien erfolgt im November 2008 in Madrid.
Das Spiel nach dem Spiel: Freude, Jubel, Euphorie über den Sieg, Wut, Trauer, Zorn über die Niederlage – in den Emotionszonen unmittelbar an exponierten Plätzen in der EM-Finalstadt Wien wurde nachbereitet, was die Fans bewegt. Auf einer überdimensionalen Rolle konnten Fans Graffities sprühen. Einige tausende Menschen sind dieser Einladung zum Mitmachen gefolgt.
Der Donaukanal wurde zur Galerie und zum Erlebnisraum für alle Gäste aus dem In- und Ausland. In Wien fand großflächig Kunst im öffentlichen Raum statt. Verschiedene Häuser bespielten ihre Fassaden mit Kunst, die Stadt Wien versah alle Brücken mit neuen Lichtskulpturen und finanzierte Skulpturen am Donaukanal, die Betreiber der Lokale erzeugten Skulpturen und Veranstaltungen.
Fans von Klaus Pobitzer: Die 32 Sujets wurden in das Projekt „Kunstmeile Donaukanal“ übernommen und in ganz Wien affichiert.
Theatergastspiel: Die Béla Guttmann Revue. Im Odeon-Theater entstand die Revue mit dem überraschend neuen Blick auf das Phänomen Fußball und über den vergessenen großen Fußballtrainer des 20. Jahrhunderts: Béla Guttmann. Das Odeon-Theater wurde als Co-Produzent gefunden.
Austrian Band Award: Die acht Siegerbands des Austrian Band Awards gewannen als Preis einen Auftritt in einer der vier Kunstzonen während der UEFA EURO 2008™. Sechs Bands nahmen das Angebot an.
"Zeitlichter - Austrian Kick OFF" von Erwin Kiennast. Erwin Kiennast präsentierte am Karlsplatz ein musikalisches Stationendrama, welches die bewegten historischen Momente des Karlsplatzes mit der Dramaturgie eines Fußballspiels verband. Die Gardemusikkapellen Wien, Niederösterreich und Burgenland nahmen teil, ebenso Künstler wie Gabriele Benesch, Lana Gordon, Wolfgang Pampel, der Anton Webern Chor und viele mehr.
Kooperation mit ausländischen Kulturinstituten in Wien. Das Türkische, Kroatische, Rumänische, Polnische und Tschechische Kulturinstitut nahmen das Angebot an und sendeten Künstler während der EURO nach Wien.
Wien Museum: Wo die Wuchtel fliegt. Die Ausstellung zum Wiener Fußball wurde von den Besuchern sehr gut angenommen.
brut: der Partyschreck. Eine witzige zeitgenössische Überarbeitung des Theaters am Bahnhof Graz, Teile der Aufführung wurden in die Kunstzone auf den Karlsplatz verlegt.
Kunsthalle Wien: Roboterfußballturnier. Als Teil der Spieleausstellung der Kunsthalle gab es in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz und Nürnberg einen Vorgeschmack auf die Roboterfußball-WM im nächsten Jahr. Das Projekt wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
Künstlerarchiv: Mahony. Dieses wachsende Archiv gab einen Überblick über die junge bildende Kunstszene Wiens und war als mobile Struktur in die Kunstzone am Karlsplatz, mit einem täglich neuen Schwerpunkt, integriert.
Rudi Klein: Das Tor zur Welt. Hier wurde der Passant zum Ball. Die Installation des österreichischen Star-Satirezeichners wurde am Karlsplatz während der EURO aufgestellt und animierte die Zuseher zum Mitmachen.
Kraft der Berge. Während der Spiele der Schweizer und österreichischen Nationalmannschaften bei der Europameisterschaft verband ein extrem starker Laserstrahl, zu sehen im ganzen Rheintal, den Pfänder in Österreich mit dem Säntis in der Schweiz.
Fernsehfilm „Fankultur“. Der zweiteilige Fernsehfilm von CCC-Film ging der Fankultur und ihrer Entwicklungen nach. Im ersten Teil wurde in ganz Europa bei den Fans zuhause gefilmt. Der zweite Teil beleuchtete die Fankultur während der UEFA EURO 2008™ in Österreich. Die beiden Teile wurden im ORF am 25. Mai und 22. Juni 2008 gesendet. Anschließend wurde noch bis zum Finale gefilmt, um über eine Gesamtdokumentation über die Fans bei der Europameisterschaft zu verfügen.
Im Rahmen der EURO wurden Aufträge für verschiedene Studien erteilt (wirtschaftlicher Nutzen, begleitende Marktforschung). In einer Studie wurde das Projekt UEFA EURO 2008™ in moderierten Gruppendiskussionen (Fokusgruppen) zu kommunikations- und sozialpsychologischen Fragestellungen beleuchtet. In allen vier Host Cities wurden Fokusgruppen zur Mitwirkung eingeladen. Neben der Wahrnehmung der EURO selbst mit dazu formulierten Fragen befasste sich die Studie auch mit der Beziehung zur eigenen aktiven Bewegung mit Bällen, der sozialen Funktion des Fußballs etc. Die interessanten Ergebnisse wurden in einer öffentlich zugänglichen Zusammenfassung präsentiert.
Um die Nachhaltigkeit und Zukunftspotenziale einer Sport-Großveranstaltung entsprechend zu dokumentieren, sollte die wirtschaftliche Wirkung durch den Konsum der Besucher sowie deren Zufriedenheit erhoben werden. Innsbruck-Tirol08 „Verein zur Förderung des öffentlichen Bewusstseins für die Bedeutung der Fußball-EM in Innsbruck-Tirol“ war gemeinsam mit dem Management Center Innsbruck Initiator, die anderen Host Cities, die Euro 2008 SA und „2008 – Österreich am Ball“ beteiligten sich an dem Projekt.Insgesamt wurde 7.500 Besucher (geplant waren 6.000) im Rahmen der EURO 2008 befragt.
In der Säulenhalle des Parlaments gab es am 20. Mai 2008 erstmals und einmalig ein Fußballspiel, bei dem „2008 – Österreich am Ball“ als Partner agierte. Das Spiel wurde auf Einladung des Parlamentspräsidiums dem Thema „Anti-Rassismus im Fußball“ gewidmet.
Eine möglichst effiziente Darstellung der UEFA EURO 2008™ im öffentlichen Raum erfolgte in der Endphase der EM-Vorbereitung und während des Turniers. Dafür wurden attraktive Möglichkeiten ausgewählt, wie z. B. die Fassade des Künstlerhauses mit einer eigens gestalteten Namensdarstellung internationaler Fußballstars oder gebrandete Kleinwagen, die in den Host Cities an markanten Plätzen und bei verschiedenen Veranstaltungen präsent waren.
Zur Ausstellung „herz:rasen“ gab es begleitend einen Katalog, der zur Eröffnung in einer Auflage von 7.000 Exemplaren (5.000 deutsch, 2.000 englisch) aufgelegt wurde.
Die Christen Wiens der verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften leisteten einen Beitrag zum Miteinander im Rahmen der UEFA EURO 2008™, indem sie an verschiedenen Orten der Stadt „Zellen der Begegnung“ schafften. Konkret wurden die Projekte Jesuitenwiese, Friedensmeile, Kirche08-Fußballfest und ein Abschlussfest mit interaktiven Fußballelementen und Aktivitäten unter dem Motto „Fußball verbindet“ unterstützt.
Österreichische Sporthilfe Promi-Skirennen in Schladming am 21. Jänner 2008: EURO-Werbung im Rahmen des Prominenten Skirennens der Sporthilfe. TV-Präsenz im Rahmen der ORF-Übertragung des FIS-Nachtslaloms in Schladming.
Präsenz des 22 Meter langen Riesentransparents „fussballverbindet.at“ bei diversen nationalen Fußballspielen in der Frühjahrssaison 2008:SK Puntigamer Sturm Graz vs. LASK Linz (Bundesliga, Freitag, 22. Februar 2008)SV Josko Ried vs. Cashpoint SCR Altach (Bundesliga, Samstag, 1. März 2008)Austria Kärnten vs. SV Mattersburg (Bundesliga, Samstag, 8. März 2008)LASK Linz vs. FC Wacker Innsbruck (Bundesliga, Mittwoch, 19. März 2008)SV Mattersburg vs. SK Puntigamer Sturm Graz (Bundesliga, Samstag, 22. März 2008)FK Austria Magna vs. SV Mattersburg (Bundesliga, Samstag, 5. April 2008)Wiener Sportklub vs. First Vienna FC 1894 (Regionalliga Ost, Freitag, 23. Mai 2008)
Sport & Vitalmesse in Ried (29. Februar – 1. März 2008): Werbliche Präsenz (Give aways, Transparent) im Rahmen der Sport & Vitalmesse.
UEPS-Kongress in Klagenfurt/Villach: UEPS ist die Vereinigung der europäischen Sportjournalisten, welche von 14. bis 17. April 2008 ein Meeting in Klagenfurt zum Thema Fußball-Europameisterschaft abhielten. Dieses prestigeträchtige Meeting wurde genutzt, um die anwesenden Journalisten über die Arbeit von „2008 – Österreich am Ball“ und die wichtigsten Projekte der Initiative zu informieren. Die Pressevertreter erhielten einen Sammelordner mit Informationsmaterial zu „2008 – Österreich am Ball“ und den gesetzten Aktionen im Vorfeld der UEFA EURO 2008™ sowie wichtigen Informationen zur Medieninfrastruktur während der Fußballeuropameisterschaft. Diese Veranstaltung bot die Möglichkeit, die Initiative „2008 – Österreich am Ball“ bei wichtigen Medienvertretern auch über die Grenzen Österreichs hinaus bekanntzumachen.
Cashpoint Legendencup am 24. Mai 2008 in Bregenz: Werbliche Integration von „2008 – Österreich am Ball“ in das Cordoba-Legendenspiel zwischen österreichischen und deutschen Exprofifußballern.
Damen Handball-Champions-League-Finale am 24. Mai 2008 in Wr. Neustadt: Werbliche Integration (Community-Mitgliederwerbung) von „2008 – Österreich am Ball“ beim in Wr. Neustadt stattfindenden Champions-League Finale der Damen im Handball.
Vorbereitungsspiel des tschechischen Nationalteams gegen St. Andrä: Bandenpräsenz von „2008 – Österreich am Ball“ beim ersten Vorbereitungsspiel der tschechischen Nationalmannschaft auf österreichischen Boden vor der UEFA EURO 2008™. 2.000 Zuschauer waren beim Spiel anwesend.
Fußballspiel der Justizanstalt Gerasdorf vs. Homeless Nationalteam am 2. Juni 2008: „2008 – Österreich am Ball“ stattete das Nationalteam der Gäste mit gebrandeten Dressen aus und sorgte für die Busanreise. Zusätzlich gab es eine werbliche Präsenz mit Transparenten vor Ort und Unterstützung der Veranstaltung durch Anwesenheit von Repräsentanten von „2008 – Österreich am Ball“.
Caritas – Spiel der Toleranz: Integratives Fußballturnier von youngCaritas Wien zur UEFA EURO 2008™. youngCaritas veranstaltete am Eröffnungstag der EURO (7. Juni 2008) ein Integrationsfußballturnier mit Kleinmannschaften von sechs bis acht Personen pro Team. Nach dem Turnier, das tagsüber stattfand, sahen sich alle Teilnehmer im Rahmen eines Abschlussfests das Eröffnungsspiel der UEFA EURO 2008™ auf einer Leinwand an. Eingebunden waren Flüchtlings-, Migranten-, Obdachlosen- und Behinderteneinrichtungen. Ziel der Veranstaltung war es, unter organisatorischer Einbindung von Jugendlichen möglichst viele und unterschiedliche Gruppen einander näher zu bringen – auf Basis des völker-, alters- und geschlechtsübergreifenden Interesses an der Europameisterschaft und der Freude am eigenen sportlichen Einsatz. „2008 – Österreich am Ball“ wurde durch werbliche Maßnahmen (Transparente, T-Shirts, Give aways) in die Veranstaltung integriert.
Galaabend des Österreichischen Volleyballverbands am 4. Juli 2008 im Wiener Rathaus:Werbepräsenz auf Drucksorten und Sponsorenwand, sowie in Form von Werbemitteln im Rahmen der Gala. Symbolische Übergabe des „2008 – Österreich am Ball“-Balles an den Volleyballverband als Bewerber für die Volleyball-Europameisterschaft 2011.
Public Viewing war schon bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland für alle Fans von großer Bedeutung. Coca-Cola, die Kronen Zeitung und „2008 – Österreich am Ball“ stellten die größte Truck Tour, die Österreich und Großevents weltweit je gesehen hatten, auf die Beine. Die FANTOUR war im Juni 2008 in ganz Österreich unterwegs und übertrug alle Spiele der UEFA EURO 2008™. Städte, Dörfer sowie Vereine aller Art hatten so die Möglichkeit, die Heimeuropameisterschaft in dieser Form mit tollem Showprogramm und großen LED Videowalls zu sich zu holen, und Emotionen über die Austragungsorte der UEFA EURO 2008™ hinauszutragen.
Um die umfangreichen Projekte auch mit begleitenden PR-Maßnahmen unterstützen zu können, war die Produktion der in der Bevölkerung äußerst beliebten „Give aways“ unabdingbar. So waren etwa bei den Sonderprojekten „Konzert für Europa“ oder dem Konzert „Christmas in Vienna“ die Sichtbarmachung der UEFA EURO 2008™ allein durch die Verteilung von Streuartikeln möglich. Es wurden rund 390.000 Streuartikel für 39 Sonderprojekte kalkuliert.
Durch die „2008 – Österreich am Ball“-Trophy wurde die EURO 2008 als gesamtsportliches Ereignis positioniert. Die positive EURO-Grundstimmung – "Wir sind EURO!" – wurde quer durch Österreichs Sportfachverbände getragen. Die Fachverbände bekamen die Möglichkeit, am allgemeinen EURO-Interesse mitzupartizipieren. Neben der Förderung durch die Bundesregierung sorgte die Initiative „2008 – Österreich am Ball“ als Kooperationspartner vor allem für verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. Im Gegenzug konnte weitere Aufmerksamkeit für das medial zweitgrößte Sportereignis der Welt, der UEFA EURO 2008™, erzeugt werden. Die „2008 – Österreich am Ball“-Trophy wurde von der Bundes-Sportorganisation mit Projektleiter Michael Maurer umgesetzt.
Am 23. und 24. Juni 2008 präsentierte sich Südafrika als Ausrichterland der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Wien. Auf Initiative des Welt-Fußballverbandes FIFA beauftragte das WM-Organisationskomitee Südafrika „2008 – Österreich am Ball“ mit der Umsetzung eines umfangreichen Programms. Eine Host-City-Ausstellung am Karlsplatz, ein Südafrika-Kulturabend vor der Karlskirche, eine Pressekonferenz (u.a. mit dem Weltfußballer 1995, George Weah) in den Räumlichkeiten der Ausstellung „herz:rasen“ und als Höhepunkt ein Gala-Abend in bzw. vor der Kunsthalle Wien bildeten den umfassenden Rahmen. Sämtliche Kosten wurden vom Organisationskomitee Südafrika getragen.